In dem Buch “Wunder am Sternenhimmel” von Raman Prinja geschrieben, werden verschiedene Themen des Weltraums erklärt. Es erschien 2023 im Loewe Verlag und wurde von Jan Bielecki illustriert.
Am Anfang des Buches wird einem erklärt, was man für die Beobachtung des Weltraums benötigt und was wichtig ist. Auch welche Sterntypen es gibt, wird beschrieben. Im Verlaufe des Buches werden unter anderem Sternbilder, Planeten, Sonne und Mond, Kometen und viele andere Themen beschrieben. Jede Seite hat, zum Thema passend, wunderschön illustrierte Bilder. Die Texte und Infos sind in mehreren Abschnitten über die Seite verteilt und sehr gut verständlich. Zwischendurch stehen im Buch auch noch ein paar Experimente für zu Hause, mit denen man Situationen aus dem Universum nachstellen und verstehen kann.
Interessant, verständlich, schön
Ich finde das Buch sehr gut, es überzeugt mit interessanten Fakten und leicht zu verstehenden Texten, schönen Bildern auf jeder Seite und der Anzahl an unterschiedlichen Themen. Was ich auch noch gut finde, ist, dass auf mehreren Seiten beschrieben wird, wie der Weltraum untersucht wird, also mit welchen Geräten. Ich empfehle es definitiv weiter, vor allem für Leute, die sich für den Weltraum interessieren und mehr darüber lernen wollen.
Nachts fehrnsehen? „The Night Agent“ ist perfekt. Stellt euch vor, eure Arbeit besteht aus: vor-dem-Telefon-sitzen, und es klingelt nicht… aber eines Abends…
Kein Langweiliger Roman über Football sondern ein spannender Fantasy-Roman über die Welt und wie sie sein wäre, würde ein bestimmtes Ereignis nicht passieren bzw. doch passieren. Das ist „Game Changer“ von Neal Shusterman.
Ich habe den Roman Vortex: ,,Der Tag, an dem die Welt zerriss‘‘ von Anna Benning gelesen. Es ist in der Ich-Perspektive geschrieben und es ist eine Mischung aus Science-Fiction und Fantasy. Das Cover ist sehr ansprechend, auf ihm ist die Hauptperson Elaine Collins abgebildet, vor ihrem Hals ist eine Stadt. Es geht darum, wie in der Zukunft, in der die Hauptperson Elaine Collins lebt, vieles anders ist. Der Ursprung für diese Veränderung passiert im Jahr 2020. Es kommt der sogenannte Ur-Vortex auf die Erde und vermengt Raum und Zeit, sodass es Menschen und Tiere, vermengt mit den vier Elementen, gibt und Vortexe entstehen. Vortexe sind Portale, mit denen man sich durch die Welt und Zeit teleportieren kann. Die Vermengten kann man sich ein bisschen wir Superhelden vorstellen, da sie ihr Element kontrollieren können. Das Kuratorium ist eine Gemeinschaft, die die Bewacher*innen der Vermengten in den Splitcitys sind. Es beauftragt ausgebildete Läufer*innen damit, durch die Vortexe zu springen und die Vermengten einzusammeln und in Splitcitys zu bringen, wo sie dann in Gefangenschaft leben müssen. Elaine macht am Anfang des Buchs bei einem Vortexrennen mit, um Läuferin des Kuratoriums zu werden. Sie besteht die Prüfung und wird Läuferin, doch sie ist keine Normale Läuferin, sondern eine Zeitläuferin. Das heißt, dass sie sich nicht nur durch die Welt, sondern auch durch die Zeit teleportieren kann. Im Laufe des Buchs trifft sie auf Bale, der dieselbe Gabe hat wie Ellie. Anfangs mag Ellie Bale nicht besonders. Doch im Lauf des Buchs kommen sich die beiden immer näher. Er bringt Ihr bei, wie sie ihre Gabe besser kontrollieren kann und welches Geheimnis wirklich hinter den Vortexen und den Vermengten steckt. Die ,Vermengten‘ sind Menschen, die entweder mit Wasser, Erde, Luft oder Feuer vermengt sind. Die mit dem jeweiligen Element vermischten Personen oder Tiere heißen: Grunder (Erde), Zünder (Feuer), Wirbler (Luft) und Schwimmer (Wasser). Durch die Vermengung können sie das jeweilige Element kontrollieren. Deswegen haben die Menschen Angst vor den Vermengten und jagen sie. Dadurch entstehen die Vortexkriege. Die Läufer bezeichnen die Vermengten auch als Splits, doch die Vermengten sehen das als Beleidigung an. Durch die Vortexkriege leben die Vermengten in ständiger Angst vor dem Kuratorium, doch sie haben zwei Armeen gegen das Kuratorium gegründet, einmal den ‚roten Sturm‘, bestehend aus Zündern und einmal das ‚grüne Beben‘, bestehend aus Grundern. Elaine und Bale spielen eine wichtige Rolle in diesen Kriegen, weil sie dadurch, dass sie durch die Zeit Reisen, ein Vorteil für das Kuratorium sein könnten. Das Kuratorium versucht Ellie und Bale auf dessen Seite zu ziehen, damit sie ihnen helfen die Vermengten für immer los zu werden. Elaine muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht.
,,Es war, als würden zwei Magnete in mir zu verschiedenen Polen gezogen werden. Auf der einen Seite waren meine Überzeugungen und dann war da Bale und seine Hoffnung auf eine gerechtere Welt, von der ich nicht wusste, ob es sie jemals geben würde.‘‘ Der Roman ist sehr gut, weil die Geschichte sehr fesselnd und kreativ ist. Dadurch, dass Anna Benning sich die ganzen Begriffe wie Vortex oder Vermengte ausgedacht und eingebaut hat, ist man am Anfang etwas verwirrt, aber wenn man erst mal weiß, was sie heißen, ist es nochmal besser. Hinten im Buch stehen die Begriffe erklärt und es gibt eine Weltkarte, in der auch die Splitcitys und Kuratorien eingezeichnet sind. Beim Lesen ist es wirklich so, als wäre man in einer anderen Welt. Man kann sich die Geschichte gut vorstellen und sie ist sehr fantasievoll. Ich gebe dem Buch 5 Punkte, weil es wirklich kreativ ist und es Spaß macht, das Buch zu lesen. Es ist so geschrieben, dass man gut versteht, was in der Geschichte passiert. Ich habe mir direkt, als ich es durchgelesen hatte, schon den zweiten Teil bestellt. Ich empfehle es jedem, der Fantasy und Science Fiction mag!
Drinnen sagten sie, die Welt da draußen sei böse. Bist du draußen erzählen die anderen dir, dass du nun wirklich sicher seist. Die siebzehnjährige Moonbeam zählt zu den wenigen Überlebenden eines Brandes und einer Schießerei auf einer Farm in Texas, die von einer Gotteslegion, einer christlichen Sekte, bewohnt wird. Wer hat das Feuer entfacht? Was hat sie an diesem Ort alles erlebt? Was ist mit ihren Freunden passiert und was weiß sie überhaupt alles? Diese und weitere Fragen werden ihr von einem Psychologen und einem FBI-Agenten in einer Klinik gestellt. Und so schwer es ist: Moonbeam muss lernen, was sie denkt und fühlt auszusprechen.
Schon zu Beginn der Erzählung ist der Leser der Hauptfigur sehr nah. Er nimmt an ihren Gedanken, ihren Gefühlen und den immer noch präsenten Stimmen ihres Sektenvaters in ihrem Kopf teil. Es wird schnell klar, ohne dass wir viel von ihrem Leben erfahren, wie anders es im Vergleich zu unserem eigenen gewesen sein muss.
Durch die Kapitelunterteilung in Davor und Danach erfährt man etwas über Moonbeams Leben vor und während dem Aufenthalt in der Klinik. Es gibt also nicht nur einen zeitlich chronologischen Handlungsverlauf, was in dieser Geschichte meiner Meinung nach gar nicht möglich wäre. Dennoch gibt diese Unterteilung der Handlung eine gewisse Struktur, um den komplexen Erlebnissen folgen zu können.
Auch die Fragen seitens der Menschen aus der „normalen Welt“ helfen einem, den Bezug zur Realität beizubehalten. Manchmal saß ich beim lesen da und musste eine Pause machen, weil das, was Moonbeam erlebt hat und fühlt einen völlig aus der Bahn wirft. Der Leser verliert sich nicht in diesen irren Gedanken, sondern wird immer wieder zurück ins hier und jetzt gezogen. Das ist wichtig, um die Welt in einer solch extremen Sekte auf sich wirken lassen und realisieren zu können.
Der Fall aus Waco, Texas in dem Jahr 1993 bietet eine Inspiration für die Handlung. Damals belagerte die Polizei ca. eineinhalb Monate lang das Haus einer Sekte, in dem die Anhänger, darunter auch viele Kinder, und ihr Anführer David Koresh lebten. Immer wieder versuchten die Beamten mit dem Sektenführer zu verhandeln, wodurch nach und nach einige Menschen freikamen. Je länger die Polizei vor Ort war, desto mehr fürchteten sich die Anhänger das Haus zu verlassen und schienen durch David Koresh manipuliert zu werden. Am 19. April spitzte sich die Lage zu und einige der Polizeibeamten begannen mit Gewalt zu versuchen, die Sektenmitglieder zu befreien. Daraufhin legten die Bewohner selbst ein Feuer in ihrem Haus. Insgesamt 76 Menschen kamen bei dem Großbrand ums Leben.
Will Hills Roman konzentriert sich auf das Danach und hilft dem Leser nachzuvollziehen, wie ein Überlebender mit solch einem traumatischen Ereignis umgeht.
So brutal, wirr und traurig die beschriebenen Erlebnisse beim Lesen sein mögen, zeigt dieses Buch doch, was immer noch zur Realität gehört. Es geht dabei nicht darum, welchem fundamentalistischen religiösen Glauben die Menschen in einer Sekte angehören, sondern mit welcher Macht deren Anführer Einfluss auf ihre Anhänger haben und ebenso unschuldige Kinder mit in ihren Bann ziehen.
Wie Moonbeams Leben in der Zukunft aussehen wird, und wie sie in ihrer neuen Heimat zurechtkommt, wird der Fantasie des Lesers überlassen. Zuerst mag das einem nicht gefallen, doch Moonbeams späteren Lebensverlauf genauer zu schildern, würde den unterschiedlichsten Arten mit solch einer prägenden Kindheit umzugehen nicht gerecht werden.
„After The Fire“ macht die Verflechtungen der Gedankenstrukturen innerhalb einer Sekte greifbarer und nimmt den Leser mit auf die Reise durch die surrealen Gedanken einer Überlebenden. Ich bewerte den Roman mit 5 von 5 Lesepunkten, empfehle ihn einer Zielgruppe ab etwa 16 Jahren, allerding mit einer Vor- und/oder Nachbereitung, etwa durch die Anmerkungen des Autors und eigenständige Recherche.
Obwohl es sich um eine fiktive Erzählung handelt, hat der Roman mir gezeigt, dass Sekten in dieser extremen Form immer noch Realität sind und Kinder dabei in eine Welt gezerrt werden, die sie sich nicht aussuchen konnten. Frustration, Wut, Erstaunen und Ratlosigkeit zugleich haben mich beim Lesen begleitet. Und dennoch ist es genau das, was wichtig ist dabei zu fühlen, um die Probleme, Ängste und Gefühle der Kinder, der Opfer von Macht Missbrauchern auf den Grund gehen zu können.
Juliet Partlow lebt gemeinsam mit ihrem Mann Michael und ihren beiden Kindern ein amerikanisches Vorstadtleben. Michael kann seine kindheitstraumatisierte, depressive Ehefrau, die bereits eine lange Zeit an ihrer Dissertation arbeitet, für seinen Traum begeistern: Ein Jahr auf der Segelyacht „Juliet“ leben und dabei die Karibik zu erkunden.
Katharina mit dem von ihr rezensierten Roman „Unter uns das Meer“ von Amity GaigeWeiterlesen →
Sportverein dicht, Treffen mit Freunden eher auch nicht – ein gutes Buch kann da nicht schaden. Sechs Schülerinnen und Schüler haben wieder bei LESEPUNKTE mitgemacht und Bücher für Euch rezensiert.