Lasst die Federn fliegen!

Greift zur Schreibfeder:

Ab diesem Schuljahr werden wir jährlich auf unserem Neujahrsempfang den „RAABENSCHNABEL“, unseren Schulinternen Literaturpreis verleihen. Doch was genau ist dieser Wettbewerb überhaupt?

Nach dem Unterricht habe ich genau diese Frage Herr Egemann gestellt und er beantwortete sie mir sogleich mit einem Lächeln:

,,Der Literaturwettbewerb soll Schüler motivieren kreativ zu sein, ihr Schreibpotential fördern und sie ermutigen sich auch mal etwas zu trauen. Da man im Deutschunterricht nicht immer Zeit für das kreative Schreiben hat, soll der Wettbewerb dies ermöglichen, denn ich glaube, wir haben viele talentierte Schüler an dieser Schule, sie müssen sich nur trauen!“

,,Und wie genau ist die Idee zu diesem Wettbewerb entstanden?“, frage ich weiter.

,,Also die Grundidee haben wir von unserem Namensgeber Wilhelm  Raabe bekommen, denn dieser hatte mit 16 einen Aufsatz zu dem Thema Schwalben und Sperlinge verfasst und sein Deutschlehrer war so begeistert darüber, dass er ihm sagte, er könne Schriftsteller werden. Dieses Ereignis war ausschlaggebend für seine spätere Laufbahn als Schriftsteller und wir als Schule möchten daran anknüpfen. Denn vielleicht können wir so auch Schüler ermutigen, ihr eigenes Potential zu fördern.“, erzählt Herr Egemann mir.

So beruht auch das Thema des diesjährigen Literaturpreises auf einem Zitat von Wilhelm Raabe, dies lautet:

„Verschroben, verrückt, ja langweilig – tut alles nichts! Nur nicht herzensroh. Letzteres tötet die Gesellschaft.“  Wilhelm Raabe

Hierzu dürfen Schüler aus allen Jahrgängen einen Text, ein Gedicht oder Märchen etc. verfassen, in dem sie ihre eigenen Gedanken und Geschichten zu dem Wort ,,herzroh“ äußern. Es gibt natürlich auch einen Preis zu gewinnen verrät mir Herr Egemann:

,,Der Förderverein finanziert uns für die insgesamt zwei Sieger aus jeder Sekundarstufe Büchergutscheine im Wert von ca. 40-60 Euro. Außerdem bekommt man auch einen Zeugniseintrag und eine Urkunde.“

Wer genau ernennt denn die Gewinner?

,,Es gibt eine Jury die unter anderem auch aus Ronald Meyer-Arlt (Leiter des Kulturressorts der HAZ), der Leiterin der Stadtbibliothek Hannover, Frau Dr. Carola Schelle-Wolff und unserem Bezirksbürgermeister Lothar Pollähn besteht. Die Preisverleihung findet auf dem Neujahrsempfang 2019 der WRS am 14. Januar 2019 statt.

 

Du willst mitmachen?

  • Dein Text sollte computerschriftlich (nur Sek II, Schriftart Arial, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5, li. Rand 2,5, re. Rand 5) oder in sauberer Handschrift (nur Sek I) abgefasst sein. Umfang: Bitte max. 800 Wörter.
  • Du kannst deinen Text bis zum 07. Dezember 2018 bei Herrn Egemann persönlich oder im Lehrerzimmer abgeben.

 

 

 

Marie Kortegast

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