Herr Gerland hätte sich über mehr Streiche gefreut

 

Raabenfeder: Würfeln Sie wirklich Noten ?

Herr Gerland: Ich gehe nur nach Sympathie (zwinkert)

Raabenfeder: Was ist das lustigste Erlebnis in Ihrer Zeit als Lehrer hier gewesen?

Herr Gerland: Es passieren dauernd lustige Dinge. Man muss hinter jedem Schweren auch etwas Lustiges entdecken. Vor allem muss man über sich selber lachen können. Es gibt die drei Ls, die ich versuche zu befolgen: Lesen, Lachen, Laufen (,und Lästern ). Leider spielen die Schüler aber keine richtigen Streiche mehr. In meiner Zeit haben wir den Lehrern Mäuse ins Lehrerpult gelegt

Raabenfeder: Was wird Ihnen mehr und was weniger fehlen?

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Herr Gerland: Am meisten werden mir die Schüler und auch ein paar Kollegen fehlen. Ich wurde hier immer sehr wertgeschätzt. Alle haben dazu beigetragen, dass ich mich hier sehr wohl gefühlt haben. Weniger vermissen werde ich das Korrigieren. Aber ich werde ab jetzt 6 Stunden in der Woche an der freien evangelischen Schule unterrichten und dort einen  Politik-Leistungskurs haben. Es ist also noch nicht vorbei.

 

Raabenfeder: Was werden Sie dann machen, wenn Sie mal einen Tag frei haben?

Herr Gerland: Ich hoffe es wird nicht nur ein freier Tag in der Woche sein.Ich werde weiterhin früh aufstehen. Ich habe dann den Job als Fahrer und darf meine Enkelin mit dem Fahrrad ihren Freunden zur Grundschule fahren. Außerdem arbeitet meine Frau auch noch, somit dauert es noch, bis ich richtig im Ruhestand angekommen bin.

Raabenfeder: Wie würden Sie sich als Lehrer mit nur drei Worten beschreiben?

Herr Gerland: Freundlich, ansprechbar, ermutigend.

Raabenfeder: In welcher Stufe haben Sie am liebsten unterrichtet?

Herr Gerland: Natürlich in allen Stufen, aber die Oberstufe macht mir besonders Spaß. Die Kleinen machen mich manchmal kribbelig. Meine Frau kann besser mit denen.

Raabenfeder: Deutsch oder Politik?

Herr Gerland: Beide, da die auch sehr zusammenhängen.

Raabenfeder: Wollen Sie abschließend noch etwas sagen ?

Herr Gerland: Ja, ich freue mich sehr auf meine Zukunft. Und man sagt immer, dass das Leben mit 66 noch nicht vorbei ist. Das stimmt. Ein bisschen was geht immer. Man muds es bloß ausprobieren. Ich wusste schon mit 7 , dass ich Lehrer werden möchte, da ich so gerne gelesen habe und meine Nachbarskinder unterrichtet habe. Ich bin mir sicher, dass auch alle Schüler ihren eigenen Weg finden werden, irgendwann.

Ich hatte eine sehr schöne Zeit! Ich drücke euch die Daumen und ihr mir auch!

 

Lina und Katharina

 

 

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