Ich für dich und du für mich – Zivilcourage!

Schild am Haupteingang der WRS
Lara, Sarah, Tom, Lano

Bestimmt ist dir schon mal das Schild am Eingang unserer Schule aufgefallen. Aber mit dem Wort Courage, vor allem Zivilcourage, können nur die wenigsten etwas anfangen. Was bedeutet also eigentlich genau Zivilcourage?

Laut Wikipedia meint das Wort Courage „Beherztheit, Schneid, Mut, Unerschrockenheit“.

Zivilcourage bedeutet, den Mut zu haben, unerschrocken seine Meinung zu vertreten und dann einzugreifen, wenn man ein Unrecht bemerkt; Schwächeren zu helfen, ohne sich selbst in allzu große Gefahr zu bringen.
Doch welche Faktoren hängen davon ab ob man Zivilcourage zeigt oder nicht? Zum einen ist es Selbstvertrauen, zum anderen sind es auch die Empathiefähigkeit und emotionale Stabilität.

Wenn es um körperliche Auseinandersetzungen geht und der Täter das Opfer, z.B. mit einem Messer bedroht, sollte man besser Abstand halten. Auch den Notruf in solchen Situationen abzugeben ist Zivilcourage. Ruft die Poilizei-Notrufnummer 110.
Nichts sehen, nicht hören, nichts tun, das ist der Bystander Effekt. Jeder schaut in das fragende Gesicht des anderen und keiner unternimmt etwas, weil alle sich denken: ,, Warum sollte ich helfen – einer der anderen könnte ja auch eingreifen!“ Wenn Menschen jedoch alleine sind, dann helfen sie eher, weil sie sich dann nicht auf andere verlassen können. Der Alltag bietet viele Gelegenheiten in denen man Zivilcourage zeigen kann.

Ein Beispiel: Tim ist auf dem Weg ins Büro. Plötzlich sieht er, dass eine alte Frau vom Fahrrad gefallen ist und auf dem Boden liegt. Sie weint. Einige Jugendliche filmen und lachen sie aus. Andere gehen einfach an ihr vorbei oder nehmen gar nicht richtig wahr was vor sich geht. Tim jedoch geht nicht weiter. Er hilft der alten Frau hoch und ruft ihr einen Krankenwagen. Tim zeigte Zivilcourage, denn anstatt so zu tun als wäre nichts half er der Frau. Ein anderes Beispiel wäre Mobbing in der Schule. Mitschüler die sich für die Schwächeren einsetzen zeigen Zivilcourage und Mut. Zu den Schwächeren gehören nicht nur Frauen und Kinder, sondern auch Menschen, die Rassismus, Diskriminierung, Armut und Obdachlosigkeit erleben.

Doch eine Frage bleibt noch. Warum ist Zivilcourage für die Gesellschaft so wichtig?
Wenn man schweigt und nichts tut hat das fatale Konsequenzen, denn das Schweigen
kann als Zustimmung interpretiert werden und die Gewaltneigung sogar fördern. Das
Opfer leidet also weiter. Die Organisation Statista machte eine Umfrage zum Thema
Zivilcourage. 1009 Menschen wurden befragt. 65% der Menschen stimmten dafür, dass
die Ursache von Gewalt in der Gesellschaft, zum einen auch mangelnder Zivilcourage
liegt. Aus diesem Grund sollte man nicht wegschauen, sondern helfen und Zivilcourage
lernen. Denn dem Erlernen von Zivilcourage kommt große Bedeutung zu.
Seid keine Gaffer, sondern Helfer!

Text: Lara, Mira und Lano (8B!)

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