,,Interkultureller Dialog‘‘ – Ein Kurs, der Kulturen verbindet

Ein Interview mit Herrn Packeiser

Für viele Schüler*innen ist es längst Alltag: Man spricht mehrere Sprachen, kommt aus verschiedenen Kulturen oder gehört zu bestimmten Szenen oder Communitys – sei es Hip-Hop, LGBTQ+, Gaming oder etwas ganz anderes. Genau da setzt der neue Kurs „Interkultureller Dialog“ an, den Herr Packeiser, Lehrer an unserer Schule, ins Leben gerufen hat.

Worum geht es in dem Kurs?

Im Mittelpunkt steht der Austausch. Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen – sei es durch Herkunft, Familie oder Lebensstil – sollen miteinander ins Gespräch kommen. Es geht darum, voneinander zu lernen, Unterschiede zu erkennen, Missverständnisse aufzuklären und Gemeinsamkeiten zu entdecken.

Dabei meint Kultur nicht nur Nationalität. Auch Jugendkulturen oder persönliche Identitäten zählen dazu. „Ob Hip-Hop, LGBTQ oder andere Gruppenzugehörigkeiten – wichtig ist, dass wir voneinander erfahren und miteinander reden“, erklärt Herr Packeiser im Interview.

Ein Beispiel aus dem Alltag

Herr Packeiser nennt ein alltägliches Missverständnis: In der deutschen Kultur bringt man bei einem Besuch oft etwas mit. In arabischen oder orientalischen Kulturen dagegen ist es üblich, dass der Gastgeber alles vorbereitet – ein Geschenk mitzubringen wirkt dort manchmal sogar irritierend. Solche kleinen kulturellen Unterschiede können für Verwirrung sorgen – oder für Lacher, wenn man sie gemeinsam bespricht.

Am Ende entsteht ein Kunstwerk

Das Besondere an diesem Kurs: Die Gespräche und Begegnungen sollen in einem gemeinsamen Kunstprojekt münden. Was genau entsteht – ob ein Film, ein Theaterstück, ein Bild oder etwas ganz anderes – entscheidet die Gruppe selbst. Wichtig ist, dass am Ende ein Werk steht, das den Dialog sichtbar macht.

Warum dieser Kurs?

„Mir ist wichtig, dass wir einander besser verstehen“, sagt Herr Packeiser. „Viele Konflikte oder Spannungen entstehen aus Unwissen oder Missverständnissen. Wenn man sich die Zeit nimmt, zuzuhören und nachzufragen, kann man oft viel lernen – über die anderen und über sich selbst.“

Fazit:
Der Kurs „Interkultureller Dialog“ ist eine tolle Chance, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Wer offen ist für neue Perspektiven, Lust auf kreative Projekte hat und bereit ist, andere wirklich kennenzulernen, ist hier genau richtig.

Eure Raabenfeder-Redaktion

~Justin, Maxi