AGs: Spaß und Lernen nach dem Pflichtteil

Klar: Deutsch, Englisch, Mathe ist Pflicht – aber was kann man freiwillig in den AGs am Nachmittag machen? Wir zeigen es Euch in den nächsten Wochen.

Französisch verbessern in der DELF-AG? Jonglieren lernen in der Zirkus-AG? Oder lieber Auspowern in der Ballspiele-AG? Und das ist erst ein Teil des Angebots am Montag …

Wer am Montag nicht in der Raabenfeder, unserer Schülerblog-AG ist, kann ein vielfältiges Angebot nutzen. Wir stellen Euch als Erstes die DELF-AG von Frau Fröhlich vor: Bonne lecture! 🇫🇷

From Wyoming to the WRS

Eine Austauschschülerin aus den USA in Deutschland.

Seit Anfang dieses Schuljahres 24/25 ist Claire aus Wyoming, USA, als Austauschschülerin hier an der WRS und besucht die 11a.

Wir haben Claire persönlich getroffen und ein Interview mit ihr geführt. Wir sprechen über Wyoming, ihre ersten Monate in Deutschland und vieles mehr.

Bevor wir beginnen, haben wir ein paar Infos über Wyoming herausgesucht. Unten könnt ihr dann das Gespräch lesen. Wir starten mit deutschen Infos und dann geht es mit dem englischen Interview weiter.

Über Wyoming

Falls ihr Wyoming noch nicht kennt, könnt ihr hier etwas über den ländlichen Staat erfahren.

Wyoming ist ein amerikanischer Bundesstaat, der so groß wie Deutschland ist, aber nur ca. 600.000 Einwohner hat, was etwa der Einwohnerzahl Hannovers entspricht und somit der am dünnsten bevölkerte Staat der USA ist.

Der Staat ist aufgrund der Kultur und seiner Lage im Westen Amerikas auch als „Cowboy State“ bekannt. Auch der berühmte Yellowstone National Park liegt in Wyoming. Die Hauptstadt ist übrigens Cheyenne und hat ca. 65.000 Einwohner. Hier seht ihr Wyoming auf der interaktiven Karte:

Das Interview mit Claire

Raabenfeder: Let’s start with the questions. How do you like here in Germany? Do you like it?

Claire: I think the people are awesome and the biking availabilities are amazing. I also really like the diversity here – everybody tells their opinions and does what they like.

Raabenfeder: How did you feel during your first days in Germany? Were you homesick?

Claire: It was tough and I missed especially my family and my friends. But I was prepared and my hostfamily is very kind.

Raabenfeder: What were your first challenges you faced here?

Claire: I went to language camp, but there was no German class. I went to a café but I wasn’t able to order something to eat. My friend ordered the food then.

Raabenfeder: What do you like the most in Germany? What things does Hanover offer, which Wyoming doesn’t offer?

Claire: In Wyoming, I live in a „city“ with five thousand inhabitants. That’s considered a city there. I was born in a town with one thousand inhabitants. In Germany, I like the easy availability, the clubs, the new people and that the people are politically aware. They are open about opinions. In America, the people try to avoid hard conversations.

Raabenfeder: What do you miss about the U.S.?

Claire: I really miss my friends and my family.

Raabenfeder: Do you like your life in Wyoming?

Claire: I love my family and my friends. I don’t agree with all the ideas in Wyoming of fairness etc.. Wyoming is a very republican state. I was born in Washington (state), where I agree with the opinions.

Raabenfeder: What are the major differences you noticed between Germany and Wyoming?

Claire: The people here are politically aware. There are less parking lots here and it’s very green. Wyoming is very rural and designed for cars.

Raabenfeder: Would you rather live in the United States or stay here in Germany?

Claire: I‘d rather stay here in Germany, but my family still lives in Wyoming. If I could move away with my family, I’d love to stay in Germany.

Raabenfeder: Thank you for the interview!

Fotos, Text, Interview: Jonas, Rieke (8c, 8a), Claire (11a)

FSJ/IJFD/FÖJ/BFD/FWD-Was für Möglichkeiten gibt es?

Es gibt viele Möglichkeiten, wie du die Zeit nach der Schule sinnvoll nutzen kannst, wenn du nicht direkt mit einer Ausbildung oder einem Studium beginnen möchtest. Hier sind einige Ideen:

Inhaltsverzeichnis

FSJ (Freiwilliges soziales Jahr): #f-s-j

IJFD (Internationaler Jugendfreiwilligendienst): #i-j-f-d

FÖJ (Freiwilliges ökologisches Jahr)#f-ö-j

BFD (Bundesfreiwilligendienst) #b-f-d

FWD (Freiwilliger Wehrdienst)#f-w-d

Eine Übersicht über verschiedene Freiwilligendienste findet ihr auch unter:

https://www.ein-jahr-freiwillig.de

Voraussetzungen

  • Schulpflicht erfüllt
  • Flexibilität
  • Offenheit
  • Motivation
  • Interesse
  • Grundbegabung für Sprachen (IJFD)

FSJ (Freiwilliges soziales Jahr)


Ein FSJ bietet jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren nach der Schule die Möglichkeit, Berufe in verschiedenen Bereichen auszuprobieren (Orientierungszeit). Außerdem kann man sich in sozialen Einrichtungen engagieren, z.B in der Behindertenhilfe, Kitas oder der Altenhilfe.

Zeiten: Ein FSJ dauert zwischen 6 und 18 Monate. In der Regel ist ein FSJ eine Vollzeit- Tätigkeit, bei der man ca. 39 Stunden pro Woche arbeitet. Es gibt keine festen Bewerbungsfristen, allerdings sollte man sich wenn möglich ca. 6 Monate vor Beginn bewerben. Die Starttermine sind meist am 1. und 15. eines Monats.

Geld: Während eines FSJ bekommt man ein Taschengeld von mindestens 450 Euro im Monat (davon sind 60 Euro Verpflegungskostenzuschuss).

Beispiel für eine Einsatzstelle: Seniorenzentrum Godehardistift Hannover

Vorteile:

  • Gutes tun und Anderen helfen
  • Weiterentwicklung der Persönlichkeit
  • Berufsorientierung
  • kann z.B. für Studium oder Ausbildung angerechnet werden
  • Zeit sinnvoll nutzen

Weitere Informationen: https://ich-will-fsj.de

IJFD (Internationaler Jugendfreiwilligendienst)

Ein freiwilliges Jahr kann man auch im Ausland machen. Das Ziel eines Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) ist vor allem das Sammeln von Erfahrungen in einer anderen Kultur. Einen IJFD kann man im Alter von 18 bis 26 Jahren machen.

Zeiten: Ein IJFD dauert zwischen 6 und 18 Monate, meistens ein Jahr. Man sollte sich möglichst ein Jahr vor der Abreise bewerben.

Geld: Bei einem IJFD bekommen die Träger, bei denen die Freiwilligen arbeiten, einen Zuschuss in Höhe von bis zu 350 Euro im Monat. Da dieser allerdings oft nicht ausreicht, um die gesamten Kosten für Unterkunft, Verpflegung,… zu decken, bitten die Träger die Freiwilligen meist, sich an den Kosten zu beteiligen.

Beispiel für eine Einsatzstelle: Wohnheim für Menschen mit Behinderung in Viljandi (Estland)

Vorteile:

  • (neue) Sprache lernen
  • Erfahrungen sammeln
  • Kultur kennenlernen
  • Weiterentwicklung der Persönlichkeit
  • Abbau von Vorurteilen

Weitere Informationen: https://www.ijfd-info.de/startseite.html

FÖJ (Freiwilliges ökologisches Jahr)

Ein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) bietet die Möglichkeit, im Bereich Umwelt- und Naturschutz mitzuarbeiten.

Zeiten: Ein FÖJ beginnt je nach Bundesland am 1. August oder September und dauert zwischen 6 und 18 Monaten, in der Regel 12 Monate. Die Bewerbung ist ab November des Vorjahres möglich. Die Arbeitszeit wird mit der Einsatzstelle festgelegt und muss mindestens 20,5 Stunden pro Woche betragen.

Geld: Im FÖJ erhalten die Freiwilligen ein Taschengeld, von 225 Euro, wenn Unterkunft und Verpflegung von der Einsatzstelle gestellt werden. Bei einer Einsatzstelle ohne Unterkunft und Verpflegung erhalten die Freiwilligen ein monatliches Gehalt von 505 Euro.

Beispiel für eine Einsatzstelle: Falkenhof im Wisentgehege Springe

Vorteile:

  • sinnvolles Engagement für Umwelt und Natur
  • „grüne“ Berufe kennenlernen
  • Freiraum für eigene Ideen und Projekte

Weitere Informationen: https://foej.de/foej-2/

BFD (Bundesfreiwilligendienst)

Ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) bietet die Möglichkeit, sich in verschiedenen Bereichen (z.B. sozial, Kultur, Sport, ökologisch oder im Katastrophenschutz) zu engagieren. Das Angebot richtet sich an Personen jeden Alters (nach Erfüllung der Schulpflicht).

Zeiten: Ein BFD kann zwischen 6 und 18 Monaten dauern. Meistens dauert er 12 Monate und in Ausnahmefällen sind auch 24 Monate möglich. Es ist möglich einen BFD in Teilzeit zu machen, aber die Arbeitszeit muss mindestens 20 Stunden wöchentlich betragen. Bei einem BFD in Vollzeit beträgt die Arbeitszeit 39 Stunden pro Woche.

Geld: Im BFD erhalten die Freiwilligen ein Taschengeld von mindestens 450 Euro im Monat (davon 60 Euro Verpflegungskostenzuschuss).

Beispiel für eine Einsatzstelle: Landesbildungszentrum für Blinde (Hannover)

Vorteile:

  • persönliche und soziale Kompetenzen vertiefen
  • keine Altersgrenze nach oben (Ältere Freiwillige können eigene Erfahrung einbringen)
  • Engagement für das Allgemeinwohl

Weitere Informationen: https://www.bundesfreiwilligendienst.de

FWD (Freiwilliger Wehrdienst)

Beginn kann man vier Mal im Jahr mit dem freiwilligen Wehrdienst: zum 1. Januar, zum 1. April, zum 1. Juli und zum 1. Oktober. Insgesamt 10.304 freiwillig Wehrdienstleistende (Oktober 2024), davon 1.822 Frauen.

Der erste Jahrgang, der 1935 zur Erfüllung der einjährigen Dienstpflicht herangezogen wurde, war 1914 ( in Ost- preußen auch 1910). Dem Wehrdienst vorgeschaltet war die Ableistung eines halbjährigen Arbeitsdiensten, zu dem die ersten Wehrplichten des Jahrgangs 1915 am 1. Oktober 1935 einrücken.

1.Januar 1996; mindestens 7 bis 23 Monate

seit 2011: ,,Freiwilliger Wehrdienst als besonderes staatsbürgerliches Engagement “

Mit der Aussetzung der Wehrpficht 2011 wurde der freiwillige Wehrdienst (FWD) für Frauen und Männer eingeführt, seitdem ist die Bundeswehr eine Freiwilligenarmee. Aktuell leisten Soldatinnen und Soldaten freiwillig Wehrdienst und stehen damit für ihr Land ein und übernehmen staatsbürgerliche Verantwortung.

Freiwillige heißen: Freiwillig Wehrdienst Leistende (FWDL)

Gehalt: Im niedrigsten Dienstgrad (Jäger, Flieger oder Schütze) beträgt gut 1.800. Ein freiwillig Wehrdienstleistender im Dienstgrad eines Hauptgefreiten erhält zum Beispiel rund 2.200 Euro im Monat (17.01.2024)

für alle geeigneten deutschen Frauen und Männer ab dem vollendeten 17. Lebensjahr geöffnet

Weitere Informationen: https://www.bundeswehrkarriere.de/freiwilliger-wehrdienst-261

Werbung: Peter Pan

Die zweite Vorstellung des Theaterstücks vom Grundkurs DS (Q2): Heute Abend!

Gestern Abend hatte der Q2-Grundkurs im Darstellenden Spiel seine Premiere vom Theaterstück „Peter Pan“. Das Stück war sehr überzeugen gespielt und es hat echt Spaß gemacht zuzuschauen. Also: wenn ihr heute Abend ab 18 Uhr Zeit habt schaut doch mal vorbei. Die Q2 verkauft auch Gebäck und Getränke für ihre Abi-Kasse. Der Eintritt kostet zwei Euro. Viel Spaß und Glückwunsch an den DS-Kurs!


Fotos und Information: Rieke (8a)