Neue Container treffen auf unser historisches Schulgebäude – Neue Räume für die 11

Die 11. Klasse zieht um – vom Altbau ins Schlichte



Viele Schüler brauchen viel Platz. Deswegen gab es an der Meterstraße ein zusätzliches Gebäude für zwei Jahrgänge. Dieses wird nun abgerissen – ein neues Gebäude soll dort
entstehen. Da es an der Langensalzastraße nicht genügend Platz für die Elftklässler
gibt, wurde nun auf dem Schulhof ein Gebäude aus Containern aufgestellt.

Die Meterstraße wird abgerissen, neue Räume in Containern kommen auf dem Schulhof des Hauptgebäudes, als Hof in den Pausen nutzen die Schülerinnen und Schüler die Wiese gegenüber. (Screenshot von Google Maps.)

Perfekt für die Schüler und Lehrer der Einführungsphase? Wir gucken drauf – und rein.

Wir gehen rein!!!

Modern, aber leer sieht es aus: Die Klassenräume wirken groß, hell und gut ausgestattet, aber auch ein bisschen anonym. Total auffallend: Die Container wirken von außen kleiner, innen bieten sie aber viel Platz – den man aber auch nutzen sollte, um ein bisschen zu gestalten: für Pflanzen, Plakate, Dekoration etc.


Groß, aber…

Interview mit Frau Klein

Raabenfeder: Sie sind Klassenlehrerin der 11a sind und somit viel in den Containern. Was waren ihre ersten Eindrücke, als sie ihre erste Unterrichtstunde in
den Containern abhielten?

Frau Klein: Die Container haben große Räume, sind aber nicht mit Internet
ausgestattet, daher muss ich immer das Internet mitbringen. Allerdings sind die
Container schön hell.


Raabenfeder: Wie fühlen sie sich im Container? Was halten sie vom Raumklima und
der Atmosphäre?

Frau Klein: Ich finde sie insgesamt mittel. Das Klima ist schlecht, da es stinkt.
Insgesamt finde ich die Container okay.


Raabenfeder: Wie unterscheidet sich der Unterricht in den Containern vom Unterricht
im Hauptgebäude? Was machen sie anders im Container? Gibt es Unterschiede in
der Technik?

Frau Klein: Der Unterricht ist eigentlich gleich, allerdings gibt es in den Containern
keine Fernbedienungen; ich kann also den Bildschirm nicht freezen.


Raabenfeder: Könnten Sie begründen, ob und warum sie Unterricht im Container oder
im Hauptgebäude bevorzugen?

Frau Klein: Von der Luft und Atmosphäre her bevorzuge ich das Hauptgebäude. Die
Größe und Helligkeit finde ich in den Containern besser.


Raabenfeder: Was waren Ihre ersten Gedanken, als Sie erfuhren, dass Sie von der
Meterstraße in die Container umziehen? Können Sie heute Ihre damaligen Gedanken
immer noch nachvollziehen? Wie hat sich Ihre Einstellung zu den Containern durch
die Erfahrungen verändert?

Frau Klein: Mir gefällt an der Meterstraße, dass sie eine gute Atmosphäre bietet, da
sie hell und ruhig ist. Ich befürchtete, dass die Container vielleicht stickig und klein
werden, was sich zum Teil bestätigt hat.


Raabenfeder: Was für ein Fazit ziehen sie aus den ersten Monaten in den Containern?
Sind Sie zufrieden oder haben Sie hauptsächlich nur Kritik?

Frau Klein: Ich befürchte, dass die stickige Luft zu gesundheitlichen Problemen
führen kann. Das ist das Fazit, was ich ziehe.


Raabenfeder: Ich bedanke mich für das Gespräch und die Zeit, die sie aufgebracht
haben!

Frau Klein: Ich bedanke mich für das Interesse zum Thema!

Interview: Jonas


Zitat

Interview mit Schülerinnen der 11a

Wir von der Raabenfeder haben uns mal Gedanken gemacht, wie es in den Containern auf unserem Schulhof so ist, was fehlt und welche Vorteile es hat.

Drei Schülerinnen der Klasse 11a berichten in einem Interview über ihre Erfahrungen mit dem Unterricht in den Containern, die aufgrund von Renovierungsarbeiten am Hauptgebäude der Schule vorübergehend genutzt werden. Sie sprechen dabei über die Unterschiede zum Unterricht im Hauptgebäude und teilen ihre Meinungen zu den beiden Unterrichtsumgebungen.

Ein zentraler Unterschied, den die Schülerinnen betonen, ist das Fehlen von Fachräumen in den Containern. Das bedeutet, dass Fächer wie Chemie, Physik und Kunst weiterhin im Hauptgebäude unterrichtet werden. Dadurch ist es nicht möglich, alle Fächer in den Containern abzuhalten, was zu einem häufigen Wechsel zwischen den beiden Gebäuden führt.

Auf die Frage, welche Unterrichtsumgebung sie bevorzugen, sind sich die Schülerinnen einig, dass sie das Hauptgebäude vorziehen. Obwohl sie die ruhigere Atmosphäre in den Containern schätzen, finden sie die Bedingungen im Hauptgebäude angenehmer, insbesondere was die Temperaturen angeht. In den Containern sei es oft zu heiß oder zu kalt, während im Hauptgebäude angenehmere Temperaturen herrschen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Unterricht in den Containern zwar eine ruhigere Atmosphäre bietet, die Temperaturen und das Wechseln zwischen den Gebäuden das Hauptgebäude jedoch zur von den Schülerinnen bevorzugten Unterrichtsumgebung machen.

Interview: Summer, Emma, Hannah


Außenaufnahmen: Henning, Jonas

Innenaufnahmen: Vilja, Emma, Hannah

Hinterlasse einen Kommentar